| ANGELIKA
WEINGARDT Arbeiten |
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WOHNHAUS,
ROT AM SEE, 1999 |
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Diese
gestaltete Floatglasscheibe wurde in den Rahmen eines vorhandenen Fensters
vorgesetzt. Sie ist Teil einer sich ständig erweiternden Sammlung
von Gläsern, die jeweils von unterschiedlichen Künstlerinnen
und Künstlern gestaltet werden. Jede Scheibe ist als temporäre
Installation über einen bestimmten Zeitraum geplant. Nach der Beauftragung
eines weiteren Künstlers durch die Hausbesitzer werden die vorgesetzten
Scheiben ausgetauscht, eine neue künstlerische Arbeit auf Glas nimmt
den bisherigen Platz ein. This artistically designed fl oat glass pane was placed into the frame in front of an existing window. It is part of a continuously expanding collection of glass panes being designed by various artists. Each pane has to be seen as a temporary installation for a specific period of time, then, after the commissioning of another artist by the house owner, the inserted panes are exchanged, and a new artwork on glass can be seen. Floatglas gesandstrahlt und geätzt / Sandblasted and etched float glass 45 cm x 90 cm |
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REGISWINDISKIRCHE,
LAUFFEN AM NECKAR, 2008 |
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Die
sechs Chorfenster der Regiswindiskirche befinden sich im ältesten,
aus dem Jahr 1227 stammenden Teil der Kirche. Die ornamenthafte Struktur
dieser Fenster basiert auf dem grafischen Motiv der Weinranke und verbindet
sich mit den Schnitzereien der Chororgel sowie der Bemalung des Deckengewölbes.
Die Betonung der Linie, ihre Wiederholung und die zurückgenommene Farbigkeit
nehmen direkten Bezug auf die Grisaillefenster des 12. und 13. Jahrhunderts. The six choir windows of the Regiswindis Church are located in the oldest part of the church dating from the year 1227. The ornament-like structure of these windows is based on the graphic motif of the vine tendril and combines with the carving of the choir organ as well as with the painting of the arched ceiling. The emphasis of the line, its repetition and the decent colourfulness directly refer to the Grisaille windows of the 12th and 13th century. DETAILS >> |
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ROGATEKIRCHE
WENDTHAGEN, 2003 |
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Die
evangelische Kirche Wendthagen wurde in den 50er Jahren erbaut. Im Zuge
der Renovierungsmaßnahmen wurde 2003 auch eine partielle künstlerische
Gestaltung der Fenster realisiert. Das Konzept umfasste alle Fenster und
bezog auch das vorhandene figürliche Chorfenster mit ein. Orange wurde
zur bestimmenden Farbe: Ein über beide Fensterfronten verlaufendes
Band aus orangefarbenem Opalglas verbindet alle Fenster miteinander. Bis
auf die farbig gestalteten Bogenfelder und die zwei großen Farbblöcke
auf der Nord- und Südseite wurde über die Hälfte der vorhandenen
Bleiverglasung bewusst beibehalten und auch die Rechteck-unterteilung übernommen.
Die neue Raumgestalt entwickelte sich aus dem Bestand heraus, der Geist
der 50er Jahre darf noch spürbar, aber nicht mehr bestimmend sein. The Protestant church of Wendthagen was built in the fifties. Within the framework of the renovation works in 2003, also art works were implemented on some of the windows. The concept covered all windows, including as well the existing figurative choir window.Orange became the dominant colour, a strip of orange opal glass, extending over both window fronts, connects all windows with each other. Apart from the tympanums with coloured artworks and the two large colour blocks on the northern and southern sides, more than half of the existing leaded glazing was intentionally maintained, and also the rectangular division was taken over. The new interior design emerged from the original substance; the spirit of the fi fties is still allowed to be perceived, but no longer decisive. DETAILS >> |
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| NIKOLAUSKIRCHE, HOHEN LUCKOW, 1995 und 2010 | ||
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Die
Gemeinde Hohen Luckow befindet sich etwa 25 km südlich von Rostock.
Die evangelische Kirche wurde Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut und später
barockisiert. 1995 wurde das „Blaue Fenster“ anlässlich
einer Hochzeit gestiftet, 2010 das Jubiläums- und das Tauffenster.
Sie sind Teil eines Gesamtentwurfs für alle sieben vorhandenen Fenster. Es wurden mundgeblasene Überfanggläser verwendet, deren Oberfläche mit Flusssäure geätzt und an wenigen Stellen mit Schmelzfarben bemalt wurde. Zur Außenseite hin wurden die Fenster mit einer Schutzverglasung versehen. The Hohen Luckow community is located approx. 25 km south of Rostock. The Protestant church was built at the beginning of the 14th century and baroquised later. 1995, the “blue window” was donated on the occasion of a wedding, 2010 the jubilee- and christening-window. Mouth-blown fl ashed glass, the surface of which was etched by means of hydrofl uoric acid and painted at just a few spots by using enamel colours, was used. Towards the outside, the window was provided with protective glazing. DETAILS >> |
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| MATTHÄUSKIRCHE STUTTGART, 2009 | ||
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Der
neuromanische Bau der Matthäuskirche in Stuttgart wurde im 2. Weltkrieg
schwer beschädigt. Die zerstörte und anschließend zugemauerte
Südrosette wurde 2009 wieder geöffnet, für die Gestaltung
der Fensterfläche mit einem Durchmesser von 4,80 m wurde ein Wettbewerb
ausgelobt. Der Wettbewerbsbeitrag nimmt die Kreisform als das prägende Element der Architektur auf. Eine graphische Grundfigur sich überlagernder konzentrischer Kreise wird zur Leitidee, die auch die untere Fensterreihe miteinbezieht. Die Tatsache, dass die Mittelpunkte der Kreise leicht gegeneinander verschoben sind, bewirkt einen Moireé- Effekt, der im Auge des Betrachters dann entstehen kann, wenn er sich selbst in Bewegung setzt. Die Gesamtfläche ist mit einer aus Kreissegmenten bestehenden Stahlkonstruktion unterteilt. Der Entwurf wurde nicht realisiert. The neoromantic structure of the Matthäuskirche in Stuttgart was heavily damaged during the second world war. The destroyed and afterwards bricked up South rosette was opened again in 2009. A competition was launched to envisage a design for the 4.80m diameter circular architectural glazed element. The entry for this competition employs the given circle, the formative element of the architecture. The graphical basis of the design, with it's overlapping concentric circles, is visually associated with the lower series of arched windows. The fact, that the centres of the circles are set purposely, slightly askew against one another, causes a Moire effect, which appears in the eye of the moving viewer. The whole area is sectioned by a steel construction made of circular segments. The draft has not been realised. . DETAILS >> |
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| FABRIKHALLE, LISSABON/PORTO BRANDAO, 1997 | ||
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Während
einer Projektwoche im Mai 1997, zusammen mit Architekturstudenten, die
sich mit der Umnutzung dieser Halle zu einem Kulturzentrum befassten,
entstand diese Wandzeichnung. Erzählerisch, aber nicht gegenständlich,
berichtet sie davon, wie viel Leben diese Halle wohl früher erfüllt
hat. |
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| FRIEDHOF, CRAILSHEIM-TIEFENBACH, 2007 | ||
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Auf
dem Friedhof des Crailsheimer Teilorts Tiefenbach wurde Ende der 90er Jahre
eine Glaswand zum Schutz gegen Wind und Regen vor der Aussegnungshalle angebracht. 2007 wurde die künstlerische Gestaltung dieser Glasfront realisiert. Ausgehend von einem Gedicht des Schriftstellers und Lyrikers Franz Werfel (1890–1945) entstand durch Sandstrahlung ein feine, transparente bis transluzente Schicht, die keine eindeutige Trennung zwischen davor und dahinter, zwischen innen und außen zulässt. At the end of the nineties, a glass wall was installed as a protection against wind and rain in front of the funeral parlour of the graveyard of the Tiefenbach community of Crailsheim. In 2007, the artwork was materialised on this glass front. Initiating from a poem of the author and lyric poet Franz Werfel (1890–1945), a fi ne transparent to translucent layer, not permitting a clear separation between before and behind, between inside and outside, emerged by sandblasting. Sandstrahlung in mehreren Schichten auf VSG- Glas Sandblasting in several layers on laminated safety glass DETAILS >> |
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| NATUR-WASSER-KUNST, MARBACH AM NECKAR, 2000 | ||
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Im
Rahmen des künstlerischen Symposiums Natur Wasser
Kunst entstand 2000 eine vierteilige, temporäre Glasinstallation
an den Kellerfenstern eines ehemaligen Generatorenhauses. Vor die mit altem
Stahlblech verschlossenen Fensteröffnungen wurden Floatglasscheiben
gesetzt, auf denen zuvor ein dichtes Liniengeflecht eingraviert wurde. Dieses
Geflecht bildet die Vegetation auf der Grünfläche vor den Fenstern
ganz direkt ab (die Glasscheiben wurden auf die ungemähte Wiese gelegt,
die pflanzlichen Konturen mittels Gravur nachgezeichnet) und setzt sie gleichzeitig
in eine poetische Bildsprache um. Within the framework of an artistic symposium Nature Water Arts held in 2000, a four-part temporary glass installation emerged on the cellar windows of a former generator building. Float glass panes, onto which at first a dense line braiding was engraved, were placed in front of the window openings being closed with old steel sheets. This braiding precisely reflects the vegetation on the green area just before the windows (the glass panes were placed onto uncut meadow, the contours of the plants were copied by engraving), translating it at the same time into a poetic visual language. DETAILS >> |
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| STADTKIRCHE GAILDORF, 2004 | ||
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Die
evangelische Stadtkirche Gaildorf stammt aus dem 15. Jahrhundert. Aus dieser
Zeit geblieben ist nur noch der Chor, da die Kirche zweimal durch Brand
zerstört wurde. Der letzte Wiederaufbau erfolgte in den Jahren 1948/49
in dem für diese Zeit charakteristischen strengen, sachlichen Stil,
der jedoch im Lauf der Zeit zunehmend als trist und leblos empfunden wurde.
Im Jahr 2004 wurde eine partielle künstlerische Gestaltung der Fenster
realisiert, die zum Ziel hatte, den gesamten Raum neu zu fassen und zu beleben.
The Protestant town church of Gaildorf originates from the 15th century. The only remnant from this time is the choir, since the church was two times destroyed by fi re. The last reconstruction took place in the years 1948/49 in the stern, pragmatic style being characteristic for that time, which, however, was in the course of time more and more considered to be dull and lifeless. A partial artwork has been implemented on the windows, aiming at grasping and quickening the whole room anew. DETAILS >> |
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| RATHAUS GAILDORF, 2002 | ||
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Das Rathaus der Stadt Gaildorf, ehemals BentinckschesSchloss, wurde
2002 umgebaut und renoviert. Im neu geschaffenen Bürgerbüro wurden
die Erkerfenster künstlerisch gestaltet. Der Entwurf greift die Ornamentik
der vorhandenen Stuckdecke auf und thematisiert das Zusammentreffen von
Bürgern und Stadtverwaltung im Bürgerbüro. Die Handabdrucke
im mittleren Fenster stammen von Personen aus der Stadtverwaltung und von
Einwohnern Gaildorfs. The town hall of Gaildorf, the former Bentincks Castle, was rebuilt and renovated in 2002. In the newly created citizen office, the bay windows were designed artistically. The draft takes up the ornamentation of the existing stuccoed ceiling, thematising the meeting of citizens and municipality in the citizen office. The handprints in the central window originate from persons from the municipality and from inhabitants of Gaildorf. DETAILS >> |
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| KREUZKIRCHE ERISKIRCH, 2009 | ||
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Die
Kreuzkirche in Eriskirch- Schlatt wurde in den 1970er Jahren errichtet und
2007 saniert. Eine zwischenzeitlich gebaute Straße, die nahe an der
Kirche vorbeiführt, machte einen Sichtschutz im unteren Drittel der
großen Floatglasscheiben notwendig. Als Material wurde glasfaserverstärktes
Polyesterharz ausgewählt, welches einen weichen, opalfarbenen Schimmer
über alles legt, was im Außenbereich wahrnehmbar ist. Einen Satz
des Dichters Jehuda Halevi (11.Jhdt) zitierend, greift die künstlerische Gestaltung den in der Architektur angelegten Ansatz von Durchlässigkeit und Offenheit auf. The Kreuzkirche (church of the cross) in Eriskirch-Schlatt was built in the 1970s and reconstructed in 2007. A road in the interim was constructed alongside, making it necessary to find a solution to veil the lower third of the large float-glass windows. It was decided that the screen was to be manufactured from fibreglass reinforced polyester resin; that causes an a softening, opalescent shimmer, discernible from the outside. A line from the poet Jehuda Halevi (11th century) incorporated in the float-glass, refers to the artistic arrangement concerning transmittance and openness, these being ideas invested in the architecture. DETAILS >> |
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| KILIANSKIRCHE FICHTENBERG, 2002 | ||
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Im
Zuge der Renovierungsarbeiten in der 1832 erbauten evangelischen Kirche
Fichtenberg kam es 2002 zur künstlerischen Gestaltung der bis dahin
unbearbeiteten Altarwand sowie sämtlicher Fenster. Lasierend aufgetragene Farbflächen auf der Altarwand und zurückhaltende Gestaltung in den Fenstern hatten zum Ziel, im Kirchenraum eine helle und offene Atmosphäre zu erzeugen. In Bildzitaten und Fragmenten wurde auf die ebenfalls zur Gemeinde gehörende Georgskirche aus dem frühen 13. Jahrhundert eingegangen. In the course of the renovation works of the Protestant church in Fichtenberg built in 1832, the so far untouched altar wall as well as all windows were artistically designed in the year 2002. The glazed colour surfaces on the altar wall and the decent design of the windows aimed at generating a bright and open atmosphere in the sanctuary. Painting quotations and fragments refer to the George Church from the early 13th century, which also belongs to this community. DETAILS >> |
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| Foto Zooey Braun | ||
| "REIHE 22", STUTTGART, 2003 | ||
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Anlässlich
einer Ausstellung (Arbeiten auf Glas und Papier mit Rolf Nikel) in der Galerie
des Verbandes Bildender Künstler Württemberg in Stuttgart entstanden
dichte Filzstiftstrukturen auf den vorhandenen Fenstern. Der Blick nach
draußen auf die städtische Umgebung wurde auf diese Weise mit
einem Filter belegt, der die Raster der eigenen Wahrnehmung visualisiert. The dense felt structures on the existing windows came about on the occasion of an exhibition (works on Paper and Glass, with R. Nikel) in the gallery of the Association of Visual Artists (Verband Bildender Künstler) Württemberg in Stuttgart. The view out onto the urban environment was in this way covered with a filter visualising the grid of one’s own perception. DETAILS >> |
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| WOHNHAUS | ||
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In
den Neubau eines privaten Wohnhauses wurden mehrere alte Tür- und Oberlichtelemente
integriert, die mit gestalteten Gläsern anstelle der ursprünglichen
Holzausfachungen versehen wurden. Wichtig war hierbei, dass die Gläser
je nach Platzierung im Haus Durchblick gewährten oder aber auch verhinderten. Dem Wunsch der Bauherren entsprechend, war das künstlerische Thema Heilpflanzen gewidmet. Several old doors and skylight elements, provided with designed glasses instead of the original wooden infill, were integrated into the new building. It was in this case important that the glasses, depending on their locations in the house, either provided or prevented any insight. The artistic theme of each door element was upon the building owner’s request a medicinal plant. DETAILS >> |
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